Entwicklung im Zentralraum Kärnten schreitet voran

Eine erste positive Jahresbilanz zog der Verein Zentralraum Kärnten Plus bei der, coronabedingt online abgehaltenen, Generalversammlung am 21. Jänner 2022. Wichtige Weichenstellungen für die Zukunft wurden beschlossen und auch erste Projekte nehmen konkrete Gestalt an.

Die Generalversammlung fand via Online-Meeting statt: Bürgermeister Christian Scheider und Zentralraum-Geschäftsführer Dr. Adnan Alijagic begrüßten die teilnehmenden Bürgermeister per Videochat.   Foto: Büro Bgm.

Knapp 10 Monate nach erfolgter Gründung des Vereins Zentralraum Kärnten Plus sind die Bürgermeisterinnen und Bürgermeister von 13 Städten und Gemeinden zusammengekommen, um wichtige Richtungsentscheidungen für die Zukunft des Zentralraumes zu beschließen. Klagenfurts Bürgermeister Christian Scheider zeigt sich mit der Entwicklung des Zentralraums zufrieden: „Wir sind hier auf einen guten Weg und unsere Organisation sowie die Kooperation zwischen den Städten und Gemeinden im Kärntner Zentralraum wächst weiter. Wenn man überlegt, dass wir im März 2021 mit Villach und Klagenfurt angefangen haben und nun mit 11 weiteren Städten und Gemeinden zusammenarbeiten, bin ich von dieser Idee mehr als überzeugt. Um als europäische Metropolregion anerkannt zu werden, ist eine Mindesteinwohnerzahl von 250.000 notwendig und wenn sich zukunftsorientierte und kooperationsbereite Städte und Gemeinden zusammenschließen, werden wir dies auch schaffen.“

Projekte wie die zukünftige Zusammenarbeit mit der europäischen Metropolregion RUHR in Deutschland wurden diskutiert. „Insbesondere im Hinblick darauf, dass auch der Kärntner Zentralraum sich als erste europäische Metropolregion in Österreich sowie südlich der Alpen positionieren möchte, sind Kooperationen zwischen Städten und Gemeinden notwendig“, sagt Villachs Bürgermeister Günther Albel.

St. Veits Bürgermeister Martin Kulmer ist ebenfalls vom Erfolg der formierenden Kärntner Metropolregion überzeugt: „Durch die Zusammenarbeit und gemeinsame Initiativen, wie zum Beispiel in den Bereichen der modernen Verwaltung, Bildung sowie Standortentwicklung wird der Kärntner Zentralraum seinen Platz im Herzen Europas und als Bindeglied zwischen Ost und West sowie im Alpe-Adria Raum finden“.

Geschäftsführer des Vereins, Dr. Adnan Alijagic gibt ergänzend einen Ausblick über ein weiteres Projektvorhaben, welches ebenfalls im Rahmen dieser Generalversammlung einstimmig beschlossen wurde. „In Kooperation mit dem Studentenklub Alpbach Senza Confini und deren Präsidentin, der Klagenfurterin Corina Schmiedt, werden wir im Rahmen des international bekannten europäischen Forums in Alpbach (Tirol) im August den ersten Empfang der europäischen Metropolregionen organisieren und abhalten.“, erklärt Alijagic. Dabei organisiert der Verein Zentralraum Kärnten Plus gemeinsam mit Studentinnen und Studenten ein Zusammentreffen von Vertreterinnen und Vertretern der europäischen Metropolregionen auf einer internationalen Ebene. Dies soll zur internationalen Positionierung des Kärntner Zentralraumes als neue europäische Metropolregion beitragen. Ebenfalls sollen erste Kooperationsprojekte zwischen dem Zentralraum Kärnten und den Metropolregionen RUHR und Rheinland vorgestellt und diskutiert werden.