
2012 wird kein leichtes Budgetjahr, die Rahmenbedingungen für die Städte verschlechtern sich. Einerseits sind die Wirtschaftsprognosen nicht rosig, andererseits wälzen Bund und Land immer weiter Aufgaben an die Gemeinden ab. Vor diesem Hintergrund galt es den Voranschlag 2012 für die Landeshauptstadt Klagenfurt zu erstellen.
Vizebürgermeister und Finanzreferent Albert Gunzer erklärte bei der Budgetdiskussion im Gemeinderat, dass es gelte, den Spagat zwischen Sparen und Investitionen für die Wirtschaft zu schaffen. Ein Investitionsstopp bedeute Stillstand und den Verlust von Arbeitsplätzen und Kaufkraft, so Gunzer. Wichtig seien nachhaltige Investitionen - im Idealfall sollten aus einem Euro gleich zwei werden.
An positiven Eckdaten konnte der Finanzreferent eine Einnahmensteigerung bei der Kommunalsteuer von fünf Prozent ("neue Betriebe, mehr Arbeitsplätze") vermelden.
Im Ordentlichen Haushalt sind Einnahmen und Ausgaben in der Höhe von rund 277 Milionen Euro vorgesehen. Der Abgang ist mit 14,7 Millionen Euro präliminiert und wird durch eine Behebung aus den Rücklagen ausgeglichen. Vzbgm. Gunzer rechnet aber mit einem deutlich geringerem Abgang als jetzt vorgesehen.
Das Budget wurde mit Stimmenmehrheit von FPK, SPÖ und ÖVP und der freien Gemeinderätin Brigitte Schmelzer abgesegnet.
Alle Details siehe unter "Voranschlag 2012".